Weiterbildung

 

Lehrerfortbildung am 27.09.2018 in Trier

Am 27.09.2018 findet von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr eine Lehrerfortbildung zum Thema "Umsetzungsmöglichkeiten einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Unterricht" im Rahmen des Projekts statt. Exemplarisch soll an ausgewählten Modulinhalten aufgezeigt werden, wie eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung in den Unterricht integriert werden kann. Die Lehrerfortbildung setzt sich zusammen aus einer theoretischen Einführung in den konzeptionellen Rahmen des Projekts und praktischen Beispielen aus den Modulinhalten.

 

Praxisworkshop am 30.08.2018 im Rahmen der GINT-Tagung in Oldenburg, gemeinsam ausgerichtet von den Standorten Bochum, Heidelberg und Trier

Im Rahmen der diesjährigen GINT-Tagung "Orte und Prozesse außerschulischen Lernens erforschen und weiterentwickeln" in Oldenburg wurde von den Projektmitarbeiterinnen Fr. Feja, Fr. Lütje und Fr. Neumann ein Praxisworkshop im Kontext des Strand 6 (Vernetzung außerschulischer Lernangebote) unter dem Titel "Exkursion und (Schüler-)Labor sinnvoll verknüpfen – Praxisworkshop mit konkreten Anwendungsbeispielen aus dem Bereich Klimawandelfolgen und -anpassung in urbanen Räumen" (B3) ausgerichtet. Bezugnehmend auf das DBU-Projekt "Klimawandel findet Stadt" diente zunächst ein Impulsvortrag dazu, den theoretischen Schwerpunkt des Praxisworkshops, das Dreiklangkonzept, sowie fachinhaltliche (Klimaschutz und -anpassung) und fachdidaktische Aspekte (Förderung von Methoden- und Systemkompetenz) zu beleuchten. Die Kernidee des normativ begründeten Dreiklangkonzepts ist eine didaktisch sinnvolle Verschränkung dreier Räume, unterteilt in Beobachtungsraum (Lebensraum bzw. -welt der Lernenden), Laborraum (schulische und außerschulische Lernorte, hier: Lehr-Lern- bzw. Schülerlabore) und Handlungsraum (hypothetischer oder realer Raum, in dem Anpassungsstrategien umgesetzt werden können). Die TeilnehmerInner des Workshops durchliefen in Kleingruppen anhand drei verschiedener Beispielmodule Teile des Beobachtungs- und Laborraums, um einen Einblick in die methodisch-didaktische Herangehensweise im Projekt zu erhalten. Im Anschluss wurden die Fachinhalte und Methoden von den TeilnehmerInnen bewertet und mögliche Anpassungsvorschläge gemeinsam diskutiert. Als Rahmenhandlung fungierte eine Wortwolke, die die TeilnehmerInnen des Workshops hinsichtlich der Frage nach den Potenzialen außerschulischer Lernorte zunächst offen beantworteten und die zum Abschluss des Workshops erneut aufgegriffen wurde, um zu untermauern, dass die Verknüpfung mehrerer außerschulischer Lernorte die genannten Potenziale wie bspw. Authentizität und Motivation ggf. noch verstärken kann.

 

 

Fortbildung am 27.06.2018 in Bochum, gemeinsam ausgerichtet von den Standorten Bochum und Trier

Die Themenbereiche Klimawandelfolgen und Klimaanpassung sollten nicht nur im Rahmen der (klima-)politischen Agenda, sondern auch im nachhaltigen Bildungskontext und demnach im Schulalltag eine viel höhere Relevanz erhalten. In der angebotenen LehrerInnen-Fortbildung wurden vor allem methodisch-didaktische Optionen vermittelt, den Klimawandel und seine regionalen Folgen in den Geographie- und interdisziplinär ausgerichteten Unterricht praxis- und handlungsorientiert zu integrieren, u. a. durch die Nutzung digitaler Medien und Experimenten sowie Modellen. Die Referendarinnen und Referendare des Fachseminars Geographie des ZfsL-Standortes Hagen unter Leitung von Frau Petra Müller-Lommel setzten sich nach einem kurzen Impulsvortrag aktiv mit exemplarischen Modulinhalten des Projektes auseinander. Sie lernten ferner auf Grundlage einer Materialtheke zum Themenbereich "Klimaschutz und Klimaanpassung" eine Vielzahl größtenteils kostenloser Möglichkeiten kennen, auf verschiedenen Maßstabsebenen den Schülerinnen und Schülern fachliche Inhalte zu vermitteln und dabei gleichzeitig deren Methodenkompetenz zu schulen.

 

Fortbildung vom 24.02.2018 in Bochum, ausgerichtet vom Standort Bochum

Im Rahmen des ersten RUB Teachers' Day am 24. Februar 2018 wurde eine Fortbildung mit dem Titel "Klimawandel! Methodenwandel? Auswirkungen des Klimawandels praxisorientiert vermitteln" von Katharina Feja und Hannes Schmalor (Geographiedidaktik Ruhr-Universität Bochum) für Lehrerinnen und Lehrer durchgeführt. Innerhalb der Fortbildung wurde u. a. auf die Inhalte und Methodik der "Klimawandel findet Stadt"-Lernmodule zurückgegriffen, z. B. unter Nutzung des Hochwassermodells (Stormwater Floodplain Simulation System) im Modul "Land unter?! Anpassungsstrategien an Starkniederschläge". Auf Grundlage einer vielfältigen Materialtheke bestehend aus handlungsorientierten und innovativen Unterrichtsmaterialien zur Vermittlung der Thematik "Klimawandel", v. a. auf der lokalen und regionalen Maßstabsebene, konnten die Lehrerinnen und Lehrer neue Ideen für ihren Geographieunterricht gewinnen.

 

Fortbildung vom 04.12.2017 in Saarbrücken, ausgerichtet vom Standort Trier

Am 04.12.2017 fand die erste Weiterbildung für Lehrkräfte im Projekt „Klimawandel findet Stadt“ statt. Thematisch setzten sich die Lehrkräfte zunächst mit den fachlichen Hintergründen und deren Relevanz auseinander. Anschließend diskutierten sie die Potenziale von Lehr-Lern-Laboren und erarbeiteten die Lernmodule zum Themenschwerpunkt „Stadtklima und Stadtplanung“. Die Erarbeitung implementierte die praktische Erprobung einzelner Arbeitspakete der Lernmodule, gefolgt von deren Reflexion und einer offenen Diskussionsrunde.

 

Fortbildung vom 07.10.2017, ausgerichtet vom Standort Heidelberg

Der Klimawandel und seine Folgen für Heidelberg und die Region standen im Mittelpunkt einer Fortbildung für VeranstaltungsleiterInnen von „Natürlich Heidelberg“ zu der Friedrich Kilian, Leiter der Abteilung „Lernort Natur, Geo- und Naturpark“ des Umweltamts der Stadt Heidelberg, und sein Team eingeladen hatten. Insgesamt 15 TeilnehmerInnen fanden dazu in den Räumen der Abteilung Geographie, Research Group for Earth Observation der Pädagogischen Hochschule zusammen, wo Dipl.-Geoökol. Daniel Volz und Lena Neumann, M. Ed. den Gästen Hintergründe, Konzepte und regionale Netzwerke der hier beheimateten Umweltbildungsprojekte „Regionalen Klimawandel beurteilen lernen – ReKli:B“ und „Klimawandel findet Stadt“ vorstellten. Anhand eines exemplarischen Lernmoduls zur Phänologie wurden den TeilnehmerInnen Exkursionskonzepte und Pflanzversuche nahe gebracht, die sie in Workshops aufnehmen und so dauerhaft in der Region verankern können.